Erstes Unterwasser-Cabrio mit Continental-Tacho ist umweltfreundlich

Roger Moore ging bereits 1977 als britischer Geheimagent 007 in „Der Spion, der mich liebte” mit einem weißen Lotus-Boliden auf Tauchkurs. Jetzt wird die Kinofantasie Wirklichkeit – mit dem „sQuba”, dem ersten Unterwasser-Cabrio der Welt.

Gemeinsam mit der Schweizer Tuning- und Prototypenfirma „Rinspeed“ präsentierte Continental auf dem Genfer Automobilsalon 2008 das erste funktionsfähige Tauch-Auto. „Für uns war es eine interessante Aufgabe an diesem Hightech-Zukunftsauto mitzuarbeiten und ein wasserdichtes Kombinationsinstrument zu konstruieren“, so Ramesh Krishnan, Leitung Interior & Telematics.
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Passend zum futuristischen Fahrzeug haben die Designer des Automobilzulieferers Continental einen Innenraum mit einem Kombiinstrument entwickelt, das wie ein Auge aus der Mittelkonsole ragt und alle wichtigen Informationen und Funktionen in einem Gerät vereint. „Sämtliche wie Linsen übereinander geschobenen Skalen, Kontrollleuchten, sowie das digitale Display sind in einem einzigen perlmuttbeschichteten Aluminiumgehäuse integriert“, so Krishnan. Im Gegensatz zu Amphibienfahrzeugen kann das schnittige Cabrio bis zu zehn Meter tief tauchen. Deshalb wurde der Verbrennungsmotor durch mehrere Elektroantriebe ersetzt. Insgesamt drei Motoren sitzen im Heck: Einer sorgt für den Vortrieb an Land, zwei treiben die Propeller für die Unterwasserfahrt an. Lithium-Ionen-Batterien stellen die Stromversorgung sicher. Krishnan: „So entstehen keine Abgase, der Emissionswert ist gleich Null. Auch in Sachen Umweltverträglichkeit ist das Fahrzeug also im Trend.“ Rinspeed-Chef Frank M. Rinderknecht ergänzt: „Mit dem Wagen kann man mit 120 Kilometer pro Stunde auf der Straße fahren, aber auch auf dem Wasser schwimmen. Und zwar so lange, bis man die Tür einen Spalt weit öffnet, um Wasser einströmen zu lassen und den Tauchgang einzuleiten. Luft zum Atmen erhalten die Insassen dann über eine Tauchmaske.“

Um sich unter Wasser möglichst strömungsgünstig wie ein Fisch fortzubewegen, ist das Auto mit einer Spezialfolie umgeben, die der Haut von Haien nachempfunden ist. Rinderknecht: „Das Auto ist ein Kompetenzstück und zeigt, was in Zukunft möglich sein wird. sQuba steht für Innovation, Vision, Fortschritt und Emotion.“ Eins steht fest: Bond-Tüftler „Q“, der die Hightechausrüstungen des Filmagenten konstruiert, wäre stolz auf diese Entwicklung. Übrigens: Das Auto kann natürlich auch alleine fahren.

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