Ein gutes Jahr für den Brandschutz bei Michelin
Jahresrückblick 2007 der Werkfeuerwehr Michelin Bad Kreuznach
Die Werkfeuerwehr Michelin in Bad Kreuznach blickt auf ein gutes Jahr 2007 zurück: Im Vergleich zu den Vorjahren gab es weniger Einsätze, es wurden über 2.200 Ausbildungsstunden absolviert,
regelmäßige Übungen durchgeführt, fachliche Unterstützung bei 15 brandschutztechnischen Projekten geleistet und 239 Stunden Bereitschaftsdienst auf der Sanitätsstation absolviert. 2007 wurden die 48 Werkfeuerwehrleute zu 18 kleineren Bränden ohne nennenswerten Schaden gerufen, von denen die meisten bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte von den Mitarbeitern vor Ort gelöscht werden konnten. Fast doppelt so oft rückte die Feuerwehr zu technischen Hilfeleistungen aus, wie der fachgerechten Beseitigung von ausgelaufenem Hydrauliköl.
Der Reifenhersteller überprüft und verbessert seine Brandschutzmaßnahmen regelmäßig. Werkleiter Dieter Freitag betont in diesem Zusammenhang insbesondere die Rolle der Werkfeuerwehr: „Sie ist ein entscheidender Baustein in der Sicherheit und Risikoabwehr eines Werkes. Wir bei Michelin verlassen uns auf unsere Feuerwehr und bauen auf die Qualität und die Erfahrung unserer Feuerwehrleute.“
Die 48 Mitarbeiter der Werkfeuerwehr setzen sich aus elf hauptberuflichen sowie 37 nebenberuflichen Feuerwehrleuten aus dem Kreis der Mitarbeiter zusammen. Viele von ihnen gehören den freiwilligen Wehren in ihren Heimatgemeinden an.
„Unsere Feuerwehr hatte nicht zuletzt dank guter Ausbildung und konsequenter Brandschutzvorsorge ein gutes Jahr“, so Peter Steinbrecher, Leiter der Werkfeuerwehr Michelin in Bad Kreuznach: Insgesamt haben die Werkfeuerwehrleute im vergangenen Jahr 2.234 Stunden ihrer Aus- und Weiterbildung gewidmet. Aber auch alle anderen Mitarbeiter, ob in der Verwaltung oder in der Fertigung tätig, absolvieren regelmäßig Sicherheitsausbildungen im richtigen Umgang mit Löschmitteln.
„Hinzu kommen regelmäßige Übungen mit Beteiligung der Bad Kreuznacher Feuerwehr und weiterer Rettungskräfte. Sie umfassen alle denkbaren Szenarien“, erläutert Peter Steinbrecher. Ingolf Kugel, Leiter für Sicherheit und Umweltschutz, ergänzt: „Außerdem stehen wir in allen Fragen der Sicherheit in einem ständigen Kontakt mit den zuständigen Behörden. Die Risiken von möglichen Vorfällen werden regelmäßig in Brandschutz-Audits gemeinsam ermittelt, die Ergebnisse fließen anschließend in unsere Vorsorgeplanung ein.“
Der Michelin Werkfeuerwehr steht umfangreiches Gerät zur Brandbekämpfung, technischen Hilfeleistung und Notfallversorgung zur Verfügung. Der Fuhrpark besteht aus vier Fahrzeugen und fünf Anhängern. Im Jahr 2007 wurden zusätzlich Düsenschläuche zur Abschirmung von Wärmestrahlung bzw. zum Niederschlagen von Dämpfen und Gasen und eine Schmutzwasserpumpe zur Förderung von grobem Schmutzwasser beschafft.
Werkfeuerwehr, technische und bauliche Brandschutzmaßnahmen sowie die brandschutztechnische Ausbildung aller Mitarbeiter haben ein vorrangiges Ziel: Brände vermeiden, bevor sie entstehen. Kommt es doch einmal zum Brand, werden alle Hebel in Bewegung gesetzt, um das Feuer schnell und wirkungsvoll zu löschen.
Neben dem Brandschutz übernimmt die Michelin Werkfeuerwehr die technische Unterstützung im Werk und beim betrieblichen Rettungs- und Sanitätsdienst. „Wir sind nicht nur zur Stelle, wenn es brennt. Wir sehen uns auch als multifunktionale Dienstleister im Unternehmen“, so Steinbrecher.
Kommentare
Ihr Kommentar wird erst nach Überprüfung FreigeschaltetStellen Sie Ihre Frage ...
oder teilen Sie Ihre Meinung zum Beitrag mit.
Sie müssen Angemeldet sein um einen Beitrag zu Kommentieren.
RSS Feed


