Continental will Standorte zusammenlegen

100 Tage nach dem Kauf des Automobilzulieferes VDO ist die Continental AG mit der Integration des Unternehmens besser als erwartet vorangekommen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des Reifenherstellers und Automobilzulieferers, Manfred Wennemer, der „Wirtschaftswoche“. Er kündigte allerdings an, dass weitere Werke auf den Prüfstand gestellt und Standorte zusammengelegt würden.

Das neu geformte Unternehmen ist derzeit mit 200 Standorten in 36 verschiedenen Ländern vertreten. Nicht jedes Werke werde auf Dauer benötigt, erklärte Wennemer. Dann gelte es, einzelne Standorte zusammenzulegen und auf diese Weise für eine höhere Auslastung zu sorgen. Welche Werke betroffen sein könnten, wollte der Vorstandsvorsitzende nicht sagen. Es werde noch intern geprüft, welche Standorte am wettbewerbsfähigsten seien.

Continental hatte für die frühere Siemens-Tochter VDO insgesamt rund 11,4 Milliarden Euro gezahlt und bereits bei der Übernahme angekündigt, ab 2010 jährliche Synergieeffekte von rund 170 Millionen Euro realisieren zu wollen. Obwohl damit möglicherweise Werksschließungen verbundenen seien, will Continental langfristig neue Arbeitsplätze schaffen. Allein 2007 habe sein Unternehmen in Deutschland bereits mehr als 300 Mitarbeiter neu eingestellt, betonte Wennemer.

Kommentare

Ihr Kommentar wird erst nach Überprüfung Freigeschaltet

Stellen Sie Ihre Frage ...
oder teilen Sie Ihre Meinung zum Beitrag mit.

Sie müssen Angemeldet sein um einen Beitrag zu Kommentieren.

Top Footer